Reisebericht Kite & Sail September 2013

Montag 16.09.2013

 

Die Kite & Sail ist gestartet und wir berichten euch gerne von unserem Abenteuer. Die Loth wurde mit unendlich vielen Kites und Boards beladen, um für jedes Wetter gerüstet zu sein. Die Vorhersage sieht gut aus und an Bord werden alle begrüßt, eingewiesen und die Tageroute besprochen. Sofort nach dem Ablegen setzen wir Segel und düsen Richtung Dänische Südsee. Das Abenteuer geht sofort los und wir fahren mit dem Beiboot und drei Kitern an den Strand von Laboe während die Loth weiter Fahrt macht. Es werden 12er RPM, 13er GTS und 14er RPM in die Luft geworfen und der Downwinder startet. Die Loth nimmt dabei Kurs auf Marstal, wo wir alle Kiten wollen. Der Wind ist wechselhaft, dafür kommt die Sonne zeitweise durch und wir machen gute Fahrt Richtung Dänische Südsee, während uns die Jungs auf dem Wasser in der offenen Ostsee mit Sprüngen unterhalten. Es gibt einen ersten Snack und das Fass wird angestochen. Bei mittlerweile sportlichem Südwestwind sind die Segel gesetzt und wir genießen den ersten Urlaubstag. Die Kiter signalisieren den Wechsel und mit dem Beiboot werden die nächsten Kiter zu den Kites gebracht und wechseln den Kite unter Anleitung im Wasser. Die Loth muss ein Segel einholen, damit wir sie mit dem Beiboot wieder einholen können. Weiter geht’s. Die Dänische Küste ist in Sicht und das Race von Fehmarn nach Dänemark im Sommer 2013 erscheint uns gar nicht mehr so lang…

Es ist ziemlich wenig Wasser in dem Gebiet und unser Kapitän manöviert die Loth gekonnt durch das flache Wasser. Wir freuen uns natürlich über das Flachwasser und einige sind schon vor dem Anlegen im Hafen in ihrem Neo. Wir starten die erste Session für alle und Kiten bei ablandigem Wind auf feinstem Flachwasser. Das Rescueboot kommt nur zwei Mal zum Einsatz.

Die Sonne geht unter und die Letzten kommen bei Mondschein wieder an Bord, wo das Abendessen schon bereit steht und die ersten Cubas am Start sind. Großer Renner sind die 27 verschiedenen Teesorten vom Fehmaraner Teekontor mit einem Schuss Rum. Der Mond scheint und die Erlebnisse vom Tag werden verarbeitet und irgendwann macht der Letzte das Licht aus und Ruhe kehrt ein. Ein schöner Tag!