Kite and Sail 2015

Es wird langsam wärmer und im Supermonat Juli stechen wir mit der Kite and Sail wieder ab Kiel zur 5-, 7-, oder 12-Tagetour in See und setzen Kurs auf die einsamen Spots der Dänischen Südsee. Buchungen sind noch möglich unter info@kitewithfriends.com .

 

Weitere Infos zur Kite & Sail und Buchung:

Kite & Sail I: 13.-19. Juli 2015

Kite & Sail II: 20.-24. Juli 2015

Kite & Sail I+II: 13.-24. Juli 2015

Das etwas andere Kitecamp für jedes Level. Du kannst sogar deinen Kitekurs machen oder endlich den Darkslide von den VDWS-Instruktoren lernen. Unser Koch hat letztes Jahr wieder alle begeistert und ist auch dieses Jahr wieder mit an Bord und kitet. Dem solltet ihr besser nicht in den Weg fahren, was bei der Menge an Platz auf dem Wasser einfach ist. Wir haben einen Testpool mit Kites und Boards von Slingshot, Core und Liquid Force mit an Bord, die einfach mal getestet werden können.

Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter und auf dich!

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Und wer dieses Jahr keine Zeit hat, kommt eben nächstes Jahr mit.

Die Kite and Sail Termine für 2016:

30.05.-03.06.2016

12.09.-16.09.2016

Dein Kite with Friends Team

Kite and Sail 2014

Wir werden auch 2014 an zwei Terminen wieder in die Dänische Südsee segeln und dort an leeren Spots im Hochsommer Kiten, wenn die anderen Spots überfüllt sind.

Es gibt noch freie Plätze!

Termin II: 25.07.-01.08.2014 Kiel – Dänische Südsee – Kiel – Hamburg

 

Die Kite & Sail ist geeignet für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. Wir starten in Kiel und nehmen Kurs auf die Dänische Südsee. Morgens gibt es ein leckeres Frühstücksbüffet, Mittags gibt es einen kleinen Snack und nach einem langen Kitetag ein leckeres Abendessen. Bei Vollmond und wolkenfreiem Himmel, gibt es die Möglichkeit für eine Vollmondsession. Unser Koch steht für uns am Herd und erwartet uns nach dem Kitetag mit einem ordentlichen Abendessen. So segeln wir jeden Tag an einen anderen Kitespot oder bleiben an dem Spot, wenn er nicht zu toppen ist. Der Spot ist entweder direkt von einem kleinen Hafen aus erreichbar oder wir ankern und werden mit dem Rescueboot an den Spot gefahren. Einfach einmalig!

Die Route wird vorher nicht festgelegt, weil wir unsere Ziele nach Windstärke und Windrichtung auswählen. Wir haben immer das Flachwasser als Ziel.

Natürlich kannst du auch ohne Kiteambitionen an der Kite & Sail teilnehmen oder deine nicht kitende Begleitung mitnehmen. Die Kojen sind in Mehrbettzimmern unterteilt. Es gibt warmes Wasser, Duschen und saubere sanitäre Einrichtungen sind natürlich auch vorhanden.

An Board werden wir beim Segel setzen etwas helfen, brauchen aber keine Segelkenntisse. Das Kiten steht natürlich an erster Stelle! Wir werden viel Kiten und in ein Abenteuer mit viel Spaß starten!

Jeder bringt sein eigenes Material mit. Wer kein eigenes Material hat, kann sich in unseren Materialpool mit den aktuellen Kites und Boards von Slingshot einmieten. Bitte anmelden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit das neue Material von Slingshot zu testen.

Es gibt ein begrenztes Kontingent der Plätze zu dem Preis und das Angebot ist freibleibend.

Zur Anmeldung bitte auf die jeweilige Veranstaltungsseite clicken:

Termin I: 07.-11.07.2014 Kiel – Dänische Südsee – Kiel

Termin II: 25.07.-01.08.2014 Kiel – Dänische Südsee – Kiel – Hamburg

 

Reisebericht Kite & Sail September 2013

Montag 16.09.2013

 

Die Kite & Sail ist gestartet und wir berichten euch gerne von unserem Abenteuer. Die Loth wurde mit unendlich vielen Kites und Boards beladen, um für jedes Wetter gerüstet zu sein. Die Vorhersage sieht gut aus und an Bord werden alle begrüßt, eingewiesen und die Tageroute besprochen. Sofort nach dem Ablegen setzen wir Segel und düsen Richtung Dänische Südsee. Das Abenteuer geht sofort los und wir fahren mit dem Beiboot und drei Kitern an den Strand von Laboe während die Loth weiter Fahrt macht. Es werden 12er RPM, 13er GTS und 14er RPM in die Luft geworfen und der Downwinder startet. Die Loth nimmt dabei Kurs auf Marstal, wo wir alle Kiten wollen. Der Wind ist wechselhaft, dafür kommt die Sonne zeitweise durch und wir machen gute Fahrt Richtung Dänische Südsee, während uns die Jungs auf dem Wasser in der offenen Ostsee mit Sprüngen unterhalten. Es gibt einen ersten Snack und das Fass wird angestochen. Bei mittlerweile sportlichem Südwestwind sind die Segel gesetzt und wir genießen den ersten Urlaubstag. Die Kiter signalisieren den Wechsel und mit dem Beiboot werden die nächsten Kiter zu den Kites gebracht und wechseln den Kite unter Anleitung im Wasser. Die Loth muss ein Segel einholen, damit wir sie mit dem Beiboot wieder einholen können. Weiter geht’s. Die Dänische Küste ist in Sicht und das Race von Fehmarn nach Dänemark im Sommer 2013 erscheint uns gar nicht mehr so lang…

Es ist ziemlich wenig Wasser in dem Gebiet und unser Kapitän manöviert die Loth gekonnt durch das flache Wasser. Wir freuen uns natürlich über das Flachwasser und einige sind schon vor dem Anlegen im Hafen in ihrem Neo. Wir starten die erste Session für alle und Kiten bei ablandigem Wind auf feinstem Flachwasser. Das Rescueboot kommt nur zwei Mal zum Einsatz.

Die Sonne geht unter und die Letzten kommen bei Mondschein wieder an Bord, wo das Abendessen schon bereit steht und die ersten Cubas am Start sind. Großer Renner sind die 27 verschiedenen Teesorten vom Fehmaraner Teekontor mit einem Schuss Rum. Der Mond scheint und die Erlebnisse vom Tag werden verarbeitet und irgendwann macht der Letzte das Licht aus und Ruhe kehrt ein. Ein schöner Tag!

Reisebericht Kite und Segeltour August 2013

Tag 1 Kiel – Lyo

Wir treffen uns morgens in Kiel am Ablegeplatz, wo die Hendrika Bartelds schon bereit liegt. Das Gepäck, die Kites und die Boards sind schnell sauber und ordentlich verladen und festgezurrt und wir stechen pünktlich in See. Es wird Kurs auf Lyo genommen, wo wir noch am gleichen Tag unsere erste Session starten wollen. Alle haben ein Thema: Kiten! Es reduziert sich auf das Wesentliche. Gemeinsam werden die Segel der Hendrika gesetzt und schnell wird klar, dass wir als Crew prima funktionieren. Unser Kapitän Ragnar paßt auch gut zu uns, da er gerade den Einstieg in den Kitesport gefunden hat und auch der 2.Kapitän Eric gerne Kiten lernen möchte. Vorbei geht es an Eckernförde, Damp und der Schlei, wo wir auf unserer Tour im Juli übernachtet haben. Bei Sonne und blauem Himmel wird die Zapfanlage getestet, die ersten Limetten geschnitten und die Lautsprecher angestöpselt. Die Dänische Südsee erstreckt sich vor uns und macht ihrem Namen alle Ehre. Nach einem sauberen Anlegemanöver bekommen unsere Kapitäne ihr Anlegebier und wir packen unsere Kites und Boards zusammen, gehen die 100 Meter an den Flachwasserspot mit Rasen zum Aufbauen, kristallklarem Wasser und sandigem Untergrund. Keine anderen Kiter weit und breit. Der Wind kommt direkt über die Mole und die Flachwasserpiste läßt die Augen glänzen. Aber noch reicht der Wind nicht ganz und nur die Mädels kommen mit den 12ern und 14ern ins Rutschen. Dann legt er los und jeder will zuerst starten. Von 10-17 Quadratmetern ist alles auf dem Wasser. Der Materialpool mit Kites von Slingshot und North dominiert den Himmel. Am Ende der Mole bläst es noch etwas mehr und Stefan kann sich bis heute nicht beantworten, warum er 12er fährt und Anett 14er. Unser Einsteiger Christian legt einen Wasserstart nach dem anderen hin. Die beiden Nadines schonen sich mit einigen anderen, genießen den ersten Urlaubstag und beobachten die verrückte Meute von der Hendrika aus.

Kurz vor der Dunkelheit schläft der Wind ein und alle trudeln glücklich auf dem Schiff wieder ein. Das Wasser war so warm, dass der Shorty gereicht hat. Aber trotzdem ist eine warme Dusche sehr angenehm. Unsere Köchin Roswitha hat das Essen bereits auf dem Tisch und es wird alles aufgegessen. Mit einem schönen Sonnenuntergang und einigen Cubas beenden wir den langen Tag und fallen erschöpft in unsere Kojen.

Tag 2  Lyo – Aerosköbing

Nach und nach erscheinen alle auf Deck und stellen ernüchternd fest, dass die Windvorhersage Recht behalten hat. Es weht kein Lüftchen. Unter blauem Himmel und Sonne wird das Frühstücksbuffett geplündert und in den Tag gestartet. Die Crew sucht den Anker, den sie auf der letzten Segeltour vor Lyo versenkt hat und wir nutzen das Schiff als Sprungturm, paddeln mit den SUPs durch die Bucht und einige schnappen sich ihre Longboards und cruisen über die kleine Insel.

Der Anker wurde gefunden und in einer spannenden Bergungsaktion wieder an Bord geholt. Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Aerosköbing und es gibt das erste Wendebier nach vier. Die Spots sind vorher nicht festgelegt worden, weil wir unsere Tour dem Wind anpassen und alle ein Ziel haben: Viel Kiten an den schönsten Spots mit bestmöglichem Wind.

Morgen soll der Wind für den Spot in Aerosköbing genau passen und alle Essen ihre Teller leer und trinken aus. Es ist eine laue Sommernacht und einige verlagern ihre Matratzen auf das Deck und schlafen unter dem klaren Sternenhimmel. Keine Großstadt als Lichtquelle und frische Seeluft. Wo könnte man schöner schlafen?

Tag 3  Aerosköbing

Der Frühstückstdienst zaubert ein hervorragendes Frühstück und auch der Kaffee schmeckt. Der Wind startet langsam und die ersten machen sich fertig und gehen an den Spot. Es ist ein stehtiefer, sandiger Bereich mit Flachwasser. Heute steigen auch die beiden Nadines mit ein bekommen eine sicheres Freshup von dem erfahrenen Kitelehrer. Nachdem der Relaunch klappt, testweise ausgelöst und alles wieder zusammengebaut wurde, haben die beiden wieder Vertrauen in sich und ihr und beherrschen dieses. Die ersten Wasserstarts sind etwas holprig aber dann werden die ersten Meter gefahren. Der Spot ist groß genug für uns und alle haben ein fettes Grinsen im Gesicht. Königswetter: Wind, Sonne, blauer Himmel, Kiten in Shorts oder Shorty. Was will man mehr?

Nachmittags gibt es ein Schulungsseminar für die ersten Unhookedsprünge und die Ergebnisse sind vorzeigbar und es war gar nicht so schlimm… Auch unsere beiden Kapitäne hängen an ihren Kites. Ragnar übt den Wasserstart und Eric düst im Bodydrag über das Wasser.

Abends nimmt der Wind noch weiter zu und die kleinen Kites werden aufgebaut und gelooped. Ein erfolgreicher Tag! Zwei von drei Einsteigern laufen sogar schon Höhe und zurück an Bord hört man aus allen Ecken, wie die Fortschritte, Einschläge und der schöne Urlaub gefeiert werden.

Tag 4  Aerosköbing – Marstal

Für einige war die Nacht etwas länger und die Sonnenbrillen sind Pflicht. Es weht und unser Ziel ist ein Spot kurz vor Marstal. Wir verlassen Aerosköbing unter vollen Segeln und schippern zu unserem nächsten Spot. Die Fahrt geht bei dem auffrischenden Wind schneller als erwartet und wir ankern. Wir haben um die 25 Knoten und die kleinen Kites werden fertig gemacht. Ein Erkundungsteam startet die erste Fahrt mit dem Beiboot zum Spot und sucht den besten Platz zum Aufbauen. Es werden alle an den Strand geshuttled und die ersten Kites sind in der Luft. Der Spot ist riesengroß, stehtief und ablandig. Aber mit unserem Rescueboot kann uns nichts passieren. Das Wasser ist dafür spiegelglatt und selbst die Waveboardfahrer haben mit den Twintips ihren Spaß. Auf der anderen Seite der Landzunge ist Onshorewind und auch eine Welle. Es ist für jeden etwas dabei. Wir powern uns aus und einige dürfen ihre Kites direkt auf der Hendrika, was beim ersten Mal gar nicht so einfach ist, landen.

Ein Hoch auf unsere Köchin! Die ausgehungerte Meute freut sich auf das Essen und man sieht überall strahlende Gesichter. Die Kites und Boards werden fest gezurrt und wir laufen unter unserem Toursong in den Hafen von Marstal ein.

Tag 5  Marstal – Kiel

Da wir unter Segel nach Kiel fahren wollen, treten wir gleich morgens unsere Rückreise an und genießen den letzten Tag auf hoher See. Immer noch in Gedanken an die schönen Spots. So etwas hat man nicht alle Tage und wir können noch lange davon zehren!

Wieder in Kiel angekommen zeigen wir ein letztes Mal, dass wir als Team wunderbar funktionieren. In Null-Komma-Nix ist die Hendrika entladen und der Kai voller Boards, Kites und Gepäck.

Vielen Dank für die schönen Tage mit euch allen!